Grundlagen

Wann sollte man eine PV-Anlage reinigen?

Nicht jede Anlage braucht eine Reinigung. Diese Faktoren entscheiden, ob und wann sie sinnvoll ist.

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Es gibt kein festes Intervall

Ob eine Photovoltaikanlage gereinigt werden sollte, hängt weniger vom Alter der Anlage ab als von ihrem Standort, der Dachneigung und der Art der Verschmutzung. Eine Anlage auf einem steilen Dach in Streulage verhält sich völlig anders als ein Hallendach neben einer Zufahrt mit LKW-Verkehr.

Statt eines starren Reinigungsplans ist eine regelmäßige Sichtkontrolle der praktikablere Weg: einmal im Frühjahr nach der Pollenzeit und einmal im Spätsommer oder Herbst, wenn Staub, Blätter und organische Rückstände zunehmen.

Typische Auslöser für eine Reinigung

Diese Situationen sprechen erfahrungsgemäß für eine Reinigung:

  • flächiger oder eingetrockneter Vogelkot auf den Modulen
  • landwirtschaftliche Ablagerungen nach Ernte- oder Ausbringarbeiten
  • Staubfahnen aus Industrie, Baustellen oder unbefestigten Zufahrten
  • Moos- oder Flechtenbildung, meist an der unteren Modulkante
  • dauerhaft sichtbare Ränder, die auch nach Regen bleiben

Der richtige Zeitpunkt im Jahr

Für die meisten Anlagen bietet sich das Frühjahr an: Winterschmutz, Salz- und Streurückstände sowie Pollenfilme sind dann am deutlichsten. Bei landwirtschaftlichen Betrieben liegt der sinnvollere Zeitpunkt oft nach der Ernte, weil sich Staub und organische Rückstände erst dann vollständig abgesetzt haben.

Sehr heiße Tage sind für die Reinigung ungeeignet, weil Wasser auf heißen Modulen zu schnell trocknet und Rückstände hinterlässt. Fachbetriebe arbeiten daher bevorzugt in den Morgenstunden oder an bedeckten Tagen.

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Die Ausführung auf größeren und schwer zugänglichen Anlagen übernimmt Glanzdrohne.

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