PV-Reinigung in der Landwirtschaft
Staub aus Ernte und Fütterung, Ammoniak aus Ställen, Reifenabrieb auf der Hofzufahrt.
Lesezeit ca. 5 Minuten
Die Verschmutzung hat andere Ursachen
Landwirtschaftliche Dachflächen sind einer Mischung ausgesetzt, die man auf einem Wohnhaus so nicht findet: Staub aus Ernte und Bodenbearbeitung, Futter- und Strohpartikel, Abluft aus Ställen und Reifenabrieb von der Hofzufahrt.
Diese Partikel sind oft organisch und fettig. In Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht ein Film, der deutlich fester haftet als reiner Mineralstaub.
Stallabluft und ihre Folgen
Bei Tierhaltung tragen Lüftungsanlagen Feuchtigkeit, Staub und Ammoniak nach außen. Setzt sich das über Jahre auf den Modulen ab, entsteht eine hartnäckige Schicht, die eine einfache Wasserreinigung überfordern kann.
Hier lohnt es sich, den Reinigungsrhythmus an die Betriebsabläufe anzupassen – etwa nach der Ernte oder vor der ertragsstarken Sommerphase.
Große Flächen, wenig Zeit
Landwirtschaftliche Betriebe haben oft mehrere hundert bis mehrere tausend Quadratmeter Modulfläche auf Hallen und Ställen verteilt. Verfahren, die ohne Betreten der Dachfläche auskommen, sind hier praktisch, weil Trapezblechdächer und ältere Eternitdächer nicht immer betretbar sind.