PV-Reinigung mit Osmosewasser
Reines Wasser statt Chemie: das Standardverfahren der professionellen PV-Reinigung.
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Was Osmosewasser ist
Bei der Umkehrosmose wird Leitungswasser durch eine feine Membran gepresst. Gelöste Mineralien wie Kalk bleiben zurück, übrig bleibt weitgehend reines Wasser.
Für die PV-Reinigung ist das entscheidend: Normales Leitungswasser hinterlässt beim Trocknen Kalkflecken auf dem Glas. Entmineralisiertes Wasser trocknet rückstandsfrei ab, ein Nachwischen entfällt.
Warum ohne Reinigungsmittel gearbeitet wird
Reines Wasser hat ein hohes Lösevermögen und nimmt Schmutzpartikel gut auf. In den meisten Fällen genügt es in Kombination mit weichen Bürsten vollständig.
Das ist auch aus praktischer Sicht sinnvoll: Auf Dachflächen läuft das Wasser in die Regenrinne und damit oft in Versickerungsanlagen oder Sammelbecken. Rückstandsfreies Wasser vermeidet hier Probleme, insbesondere in der Landwirtschaft und bei Betrieben mit Regenwassernutzung.
Grenzen des Verfahrens
Bei stark verkrusteten oder fettigen Ablagerungen reicht Wasser allein nicht immer aus. Dann braucht es mehr mechanische Arbeit, längere Einwirkzeit oder in Ausnahmefällen ein für Solarglas freigegebenes Mittel. Diese Entscheidung gehört in die Hände eines Fachbetriebs.