Warum Regen PV-Module nicht vollständig reinigt
Der Selbstreinigungseffekt hat klare Grenzen – vor allem bei geringer Dachneigung.
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Der Selbstreinigungseffekt und seine Grenzen
Moderne Solarmodule haben glatte Glasoberflächen, an denen Wasser gut abläuft. Loser Staub wird dadurch tatsächlich zu einem guten Teil abgespült – vorausgesetzt, das Dach ist ausreichend geneigt und der Regen kräftig genug.
Bei Neigungen unter etwa 15 Grad läuft das Wasser langsamer ab. Es bleibt länger stehen, trocknet auf der Fläche und hinterlässt genau dort Ränder, wo es verdunstet.
Was Regen nicht schafft
Eingetrockneter Vogelkot, fettige Rückstände aus Stall- oder Industrieabluft, Moos an der Modulunterkante und verkrustete Erdablagerungen bleiben auch nach kräftigem Regen liegen. Leichter Regen kann die Situation sogar verschlechtern, weil er Staub anfeuchtet und beim Trocknen verdichtet.
Der typische dunkle Streifen an der unteren Modulkante ist ein gutes Erkennungsmerkmal: Dort sammelt sich ablaufendes Wasser samt Schmutzpartikeln und trocknet ein.